Wieviele gute Bakterien erhalten wir über unsere Ernährung?

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Unsere Ernährung trägt maßgeblich zu unserer Gesundheit bei.
Das, was wir essen, ist wie der Brennstoff, den der Körper braucht, um effektiv arbeiten zu können. Mit unserer Ernährung bauen wir unser Immunsystem auf, indem unser Körper die notwendigen Nährstoffe, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente aus der Nahrung herauszieht und sie zellverfügbar macht.

In diesem Moment übernimmt jedes Enzym, jede Einheit seine Aufgabe im Körper und sorgt dafür, dass alles gut arbeiten kann. Fehlen Nährstoffe, so fehlen oder schwächeln wichtige Körperfunktionen und der Mensch kann erkranken.
In der heutigen Zeit sind durch Einsatz von Pestiziden sowie Bodenauslaugung durch Monokultur auf den Feldern die Nährstoffe in unserer Ernährung geringer als noch vor 20 Jahren. Auch die industrielle Verarbeitung der Feldfrüchte in Ergänzung verschiedener bedenklicher, synthetischer Zusatzstoffe, verstärkt die Abnahme an Nährstoffen in unserer Nahrung. Doch es fehlt nicht nur an Nährstoffen allein, sondern auch an Funktionen im Körper und in den Böden der Felder, um die Nährstoffe überhaupt ausbilden und verfügbar machen zu können.
Unsere Nahrung kann dabei immer nur so gut sein, wie die Böden, aus denen sie erwächst. So ist es inzwischen auch die Mikrobenwelt, die in eine Disbalance geraten ist.
Es fehlt an Mikroorganismen für einen gesunden Boden und an Mikroorganismen im menschlichen Körper, die die Nährstoffe zellverfügbar machen.
Beides muss Hand in Hand gehen und eine Disbalance in einem dieser Punkte hat eine Disbalance im anderen Mileu zur Folge. Es gilt also, ein Bakteriengleichgewicht in der Natur, in der Luft, wie auch im Körper und der Umgebung des Menschen aufzubauen sowie dazu beitragen das dieses in seiner Vielfalt erhalten bleibt.

Was können die Folgen bei einem Ungleichgewicht der Bakterienflora im Körper sein?

Wir werden wahrscheinlich über kurz oder lang erkranken.
Folgende Erkrankungen und Beschwerden können durch eine Disbalance der Bakterienflora im Körper ausgelöst werden:

  • Magen-Darm-Beschwerden aller Art (Verstopfung, Durchfall, Magenschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Unverträglichkeiten, etc.)
  • Allergien
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Negative Gedanken, Depressionen
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Übergewicht
  • Untergewicht
  • Hautprobleme (Ausschläge, Juckreiz, Dermatitis, Neurodermitis, Allergien, etc.)
  • Atemwegserkrankungen
    Etc.

Die Beschwerden, die am häufigsten in Zusammenhang mit einem mikrobiellen Ungleichgewicht stehen, sind solche, die das Verdauungssystem betreffen. Denn hier tritt die Außenwelt mit unserer Inneren in Kontakt und soll verwertet werden. Sind die Organismen zur Verwertung gestört, kommt es zu Mangelerscheinungen im Körper und die Signale gehen manchmal sogar in andere Organe über. Das Gleichgewicht unseres Gesamtmikrobioms, innen und außen, trägt maßgeblich zur Erhaltung eines gesunden Immunsystems bei. So ist es von großer Bedeutung, dieses gesund zu erhalten. Über dieses hinaus sollten wir auch Wert auf den Erhalt eines ausgeglichenen Bakterienmilieus in unserer Umgebung, auf den Feldern und in der freien Natur legen.

Was kann ich persönlich tun, um zur Balance der Bakterienvielfalt in der Welt beizutragen?

  • Unterstütze biodynamische Landwirtschaft!
  • Achte darauf, was du deinem Körper zuführst!
  • Ernähre dich ausgewogen!
  • Kaufe bevorzugt saisonale und regionale Zutaten!
  • Reinige deine Umgebung möglichst nicht mit bakterientötenden Mitteln!
  • Sofern du auf ärztlichen Rat bakteriell reinigen musst (bspw. Antibiotika-Einsatz, Pflicht zur Kochwäsche bei bakteriellen Erkrankungen), besiedele unmittelbar im Anschluss das Mileu aktiv mit regenerativ wirkenden Mikroben, um kein „bakterielles Vakuum“ zu hinterlassen!
  • Bereite deine Speisen möglichst frisch zu und infiziere deine Speisen mikrobiell mit Ferment-Gewürz nach dem Kochen!
  • Kaufe wenig industriell verarbeitete Speisen!
  • Lege möglichst ein kleines Gemüse- und oder Kräuterbeet Zuhause an!
  • Pflanze nach Möglichkeit Obstbäume und Obststräucher im Garten!
  • Reichere deine Umgebung mit MikroVeda Mikroorganismen an! (Was sind MikroVeda Mikroorganismen?)
  • Unterstütze dein Mikrobiom durch natürliche Nahrungsergänzungsmittel mit MikroVeda Mikroorganismen!

Da das bakterielle Ungleichgewicht also nicht nur unseren Körper betreffen kann und einer ganzheitlichen Betrachtung verdient, ist es angebracht, die Böden, ja unser gesamtes Umfeld – unsere Natur – mit Mikroorgansimen anzureichern, um ein natürliches Gleichgewicht wieder herstellen zu können.

Wusstest du, dass du mit einem gesunden Mikrobiom über Ausscheidungen auch zur Sanierung eines Abwassermilieus beitragen kannst?

BIO als Lösung für das Bakterien-Problem?

Das Problem mangelnder Bakterienvielfalt ist weitreichend und die Lösung ist nicht einfach mit „BIO“ getan. Denn die einfachen Bio-Standards berücksichtigen nicht das Bakterienleben im Boden und in der Luft. Nur wenige Bio-Verbände setzen auf den Einsatz von abgestimmten, vergemeinschafteten Mikroorganismen für die Ackerböden und auf einen gesunden und natürlichen Kreislauf der Natur. Da heißt es genau hinsehen, für welche Leitlinien der Verband steht und in welchem Maße dies garantiert werden kann.

Fermentierte Lebensmittel als Ergänzung für eine gesunde Ernährung?

Leider greifen wir heute vielfach zu industriellen Produkten, welche wir dann in unserer Küche weiterverarbeiten. So kaufen wir Säfte, vorgegarte Nudeln, Rote Bete, Pestos etc., um uns ein schmackhaftes gesundes Essen zuzubereiten. Leider sind selbst die Bio-Produkte, welche wir bereits mit unserem bewussten und kritischen Auge den konventionellen Produkten vorziehen, ebenso industriell verarbeitet. Die Inhaltsstoffe können sicherlich reiner sein, sind jedoch aber auch erhitzt oder unter Druck sterilisiert. Diese Vorgänge des Konservierens töten – wie beabsichtigt – nahezu alle Bakterien ab und lassen die Produkte handelsfähig werden. Wir schätzen dies, weil es uns im Wesentlichen das Leben leichter macht.
Während der Sterilisierung gehen wichtige Nährstoffe und regenerativ wirkende Mikroorganismen verloren, welche unser Körper jedoch so dringend benötigt. Leider werden aber oftmals selbst Nahrungsergänzungsmittel sterilisiert oder es wird eine bakterielle Vielfalt suggeriert, obwohl ausschließlich auf aufgetaute – vormals tiefgefrorene – Kulturen gestützt wird und somit die Aktivität der Mikroben aber auch die generelle Stabilität dieser Vielfalt im Mittel sehr fragwürdig sein kann.

Noch vor 50 Jahren genoss man nicht die Fülle an industriellen Produkten und musste seine Ernte aus dem Garten selbst haltbar machen, um auch in den Wintermonaten noch davon zehren zu können. Das Wissen über die Fermentation war den Menschen tausende von Jahren allgegenwärtig, geschätzt und beliebt. Und nicht, weil das Fermentieren keine Vorteile mehr bietet, ist es heute in Vergessenheit geraten, sondern eher, weil uns durch die Industrie die Notwendigkeit genommen wurde. Wir brauchen heute nicht mehr selbst einmachen und einlegen, da dies nun die Hersteller für uns übernehmen.
Vergessen haben wir dabei die Bedeutung fermentierter Speisen für unsere Gesundheit. Denn der Nutzen für uns im Winter war nicht nur die Verfügbarkeit von Lebensmitteln, sondern auch die Wirkstoffe, welche durch das Fermentieren erst entstanden sind. So halfen fermentierte Lebensmittel bei der Verdauung und stärkten unser Immunsystem.
Warum? Weil die Mikroorganismen, welche durch das Fermentieren bei einer Temperatur von höchstens 37 Grad Celsius ihre Arbeit erst so richtig aufnehmen und in dem bestehenden Milieu besonders wirksam sind: Es entstehen Enzyme, Antioxidantien und bioaktive Stoffe, welche für unsere Gesundheit besonders wichtig sind. Die Speisen werden bekömmlicher und erhalten zudem einen ganz neuen, besonderen Geschmack. Diese Qualität erhalten wir in unseren heutigen, industriell konservierten Lebensmitteln nicht mehr in der Form und Konzentration.
Wir sollten uns also wieder Wissen über das Fermentieren aneignen, denn gerade heute sollten wir nicht nur darauf achten, welche Nahrung wir zu uns nehmen, sondern auch, was in dieser Nahrung für uns drin ist.

Unterstütze deinen Körper bei der Nährstoffaufnahme!

Wie du Zuhause selbst fermetieren kannst…

Welche Mikroorganismen-Präparate eignen sich für die Nahrungsergänzung?

In den vergangenen 30 Jahren haben es die Pioniere auf dem Gebiet der Mikroorganismen-Forschung geschafft, Mikroorganismen zueinander zu führen, welche besonders gut miteinander arbeiten können. Bis heute hat MikroVeda als führender Pionier Präparate auf der Basis natürlicher Inhaltsstoffe entwickelt, die fermentiert mit der Zugabe von Mikroorgansimen beachtliche Effekte erzielen können. Bis heute wurden diese Präparate perfektioniert und werden vielseitig zur Herstellung gesunder Bakterienmilieus eingesetzt. Sie sind gentechnikfrei und natürlichen Ursprungs. Die Bakterienzusammenstellung besteht dabei u.a. aus frei in der Natur vorkommenden Milchsäure-, Photosynthese-Bakterien und Hefen.
Für die innere Gesundheit und den Aufbau eines gesunden inneren Mikrobioms eignen sich speziell abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel als Fermentationsgetränk. Bei den Zutaten der Mikroorganismen-Präparate solltest du grundsätzlich auf Bio-Qualität setzen, um eine Grundsicherung der Reinheit der Rohstoffe sicherzustellen. Auch hier unterscheiden sich jedoch die Siegel in der Qualität untereinander.
MikroVeda ist Bio-zertifiziert und di kannst dir bei den Zutaten der Bio-Qualität sicher sein. Auch legt MikroVeda großen Wert auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und verfolgt eine abgestimmte Rezeptur zur Fermentation. Die MikroVeda Mikroorganismen können die Magensäure überleben und kommen lebendig im Darm an, um dort erfolgreich arbeiten zu können. Es ist die Zusammensetzung der MikroVeda Mikroorganismen, die die Qualität und die Effektivität ausmachen. Sie können helfen, das Mikrobiom von innen zu stärken und somit zu einem gesunden Verdauungssystem beizutragen. Das Bakterienmilieu ist gesund, die Vielfalt ausgeglichen und stabil, sodass die Funktionen im Körper, wie zum Beispiel die Aufspaltung für die Zellverfügbarkeit der Nährstoffe, besser funktionieren können. MikroVeda beherrscht als Hersteller von Mikroorganismen-Präparaten die größte Vielfalt an regenerativwirkenden Bakterienstämmen, die dann zugleich auch in Kolonien eingearbeitet werden und ein stabiles Erzeugnis in der Zusammensetzung liefern. Das spiegelt sich auch in der hohen Qualität der MikroVeda-Produkte wieder und kommt unseren Kunden beispielsweise unmittelbar bei Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel zugute.
Einige der MikroVeda-Präparate sind mit Pflanzen- und Kräuterauszügen schonend fermentiert. Diese sind auf die Verdauungstätigkeit im menschlichen Körper abgestimmt. Wer Unverträglichkeiten auf diese Inhaltsstoffe hat, findet bei MikroVeda ein Präparat, welches pur, ohne Kräuter- und Pflanzenauszüge fermentiert wurde.

Warum wird fermentiert?

Die ausgewählten Mikrobenstämme werden zunächst zusammengeführt und dann mit einer bestimmten Technologie je nach Produkt von Wochen bis hin zu Jahren fermentiert. Als Bakterienfutter können verschiedene Zuckerarten dienen, die jedoch wiederum zu unterschiedlichen Fermentationsergebnissen führen können. Grundsätzlich eignet sich dabei Zuckerrohrmelasse durch die sogenannten C4-Zucker. Durch die Fermentation reift die Flüssigkeit schonend und wird von den Mikroorganismen sozusagen vorverdaut und somit die wertvollen Inhaltsstoffe der Zutaten zellverfügbar gemacht.
Das Resultat ist komplexer Art und hochkonzentriert. Probiotisch-fermentaktive Mikroorganismen bewahren bei der Fermentierung Vitamine, steigern beispielsweise den Gehalt an freien Aminosäuren, Palmitin- und kurzkettigen Fettsäuren und Vitamin C, während der Zucker abgebaut wird. Die Fermentationsdauer, die angewandte ggf. mehrstufige Herstellungstechnik, die jeweils verwendeten Mikroorganismen und die Zusammenstellung aus den Inhaltsstoffen macht die Komplexität und Hochwertigkeit des Endprodukts aus. Sie werden als Fermentgetränke oder Probiotika von den Herstellern vertrieben.
Leider wird manchmal eine bakterielle Vielfalt in Erzeugnissen mit probiotischen Stämmen suggeriert, obwohl doch nur mit einzelnen Biokulturen oder ausschließlich auf Milchsäurebasis beim Hersteller gearbeitet wird. Damit Mikroorganismen besser regenerativ unterstützen können, ist eine stabile Vielfalt an Biokulturen in den Fermentprodukten jedoch essentiell. Manchmal werden auch im Herstellungsprozess die Kulturen letztendlich durch Sterilisation teilweise oder ganz vernichtet, wodurch die Effektivität, die gerade probiotische Stämme für uns enthalten sollen, wesentlich gemindert wird – sei es bei probiotischen Starterkulturen für die Fermentierung zu Hause, Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel aber auch typischerweise bei bakteriellen Mitteln zur Reinigung, Pflege oder Sanierung eines Mileus.

Woran erkenne ich ein gutes Mikroorganismen-Präparat als Nahrungsergänzungsmittel?

Auf dem Produktetikett findest du Angaben zu Inhaltsstoffen, Anzahl der Bakterienstämme (nicht Anzahl der Bakterien!), Koloniedichte, weiteren Zutaten sowie Zertifizierungen des jeweiligen Herstellers. Unabhängig von diesen Angaben ist zudem die Erfahrung in der jeweils angewandten Technik für die voraussichtliche Effektivität des probiotischen Produktes von Bedeutung. Wird beim Hersteller mit aktiven, lebendigen Kulturen gearbeitet? So lässt sich auch beispielsweise festhalten, dass der Einsatz von Milchsäurebakterien bereits unterstützend für die Verdauung sein kann, jedoch die Einfalt an Stämmen immer limitiert bleibt und reine Milchsäurefermentationen nicht zum Wirkbereich der MikroVeda Mikroorganismen zu zählen sind.

Prüfe daher bewusst die angebotene regenerative Vielfalt an Mikroorganismen. Achte zugleich auch auf die Seriösität der Vermarktung und etwaigen Versprechungen. Letztendlich bleibt der Erwerb probiotischer Präparate aller Art auch immer ein Vertrauensvorschuss gegenüber dem jeweiligen Hersteller.

Entscheide zunächst also nach diesen Merkmalen, welches Präparat du auswählen möchtest und probiere dann die Wirksamkeit aus. Bereits nach einigen Wochen sollte der Erfolg spürbar sein. Welches Präparat in der Wirkung im Alltagseinsatz für dich am besten ist, wird für dich auch das Richtige sein. Es ist die Rezeptur, die effektive Verbindung lebender Mikroorganismen und das Milieu in Verbindung mit der angewandten Fermentationstechnik, den Herstellungsprozess und der Abstimmung der Inhaltsstoffe, die die erwünschte Wirkung erzeugen.

„Probiotika sind nicht gleich Probiotika. Dies gilt besonders auch für den Bereich um Effektive Mikroorganismen, sei es beim Know How im Umgang mit Multi-Kulturen, der Auswahl von Rohstoffen, Feinabstimmung der Rezepturen, dem schonenden Fermentierungsprozess aber auch langfristige Stabilität der Präparate gerade mit Hinblick auf die hohe Anzahl an verschiedenen Multi-Biokulturen. Die angewendeten Fermentierungstechniken der MikroVeda Produkte varieren – je nachdem welches Mileu das Produkt anvisiert – von wenigen Wochen bis hin zu mehrjährigen, mehrstufigen Fermentierungs- und Filterungsprozessen. Dabei unterliegt unsere Produktion einem strengen Qualitätsmanagement sowie vorbildlichen Zertifizierungsprozessen und ist mit einschlägigen internationalen Forschungspartnern abgestimmt.“

Kurt Walter Lau, Geschäftsführer, Pionier und Gründer von MikroVeda

Der Einsatz lebender Mikroorganismen als Nahrungsergänzungsmittel geschieht immer im Rahmen der eigenen Verantwortung zugunsten einer gesunden Ernährung. Sie ersetzen jedoch keine ggf. erforderlichen Medikamente oder Therapien, sollen grundsätzlich unterstützend auch mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung eingesetzt werden.

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