Ein Haushalt ist vielfältig. Er umschließt alle Wohnbereiche, in denen wir leben. Erst wenn wir unseren Wohnbereich sauber halten müssen, lernen wir zu schätzen, was alles dazu gehört. So sind es Böden, Wände, Oberflächen, Fenster, Türen, Möbel, Geräte und Textilien, die wir sauber halten, um uns wohl zu fühlen.

Was ist eigentlich „sauber“?

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Sauberkeitsbild der westlichen Gesellschaft verändert. Wo man früher lediglich darauf achtete, dass sich nicht zu viele Fliegen im Haus aufhielten und kein „Dreck“ herumlag, so erwarten wir heute, dass alles klinisch rein ist, ohne Staub, Krümel oder jegliche Bakterien – ein antibakterielles Umfeld. Diese Erwartungshaltung wird in Werbebotschaften weiterhin verstärkt, indem antibakterielle Mittel angepriesen werden, als seien sie unverzichtbar im Kampf gegen Schmutz und Bakterien. So reiben sich die Menschen ihre Hände mit Desinfektionsmitteln ein, wenn sie öffentliche Räume betreten und dessen Türklinken berühren, reinigen den Essplatz ihrer Kleinkinder säuberlich mit Desinfektionstüchern, manchmal sogar das Kind selbst. Sauber bedeutet heute „klinisch rein“: Frei von Bakterien und Schmutz jeglicher Art.

Ist „klinisch rein“ gesund?

Sauber ist sicherlich gesund. Schwierig wird es, wenn die Bakterien ganz von unserem Planeten verbannt werden sollen.

Ohne Bakterien, gibt es jedoch kein Leben, denn Bakterien sind das Leben.

Sie bevölkern uns, übernehmen wichtige Funktionen in und auf unserem Körper und in der Natur. Ohne sie kann unsere Nahrung auf den Feldern nicht wachsen, unser Körper sie nicht verwerten. Ohne Bakterien wären wir gar nicht erst entstanden und somit brauchen wir sie auch, um zu überleben. Verbannen wir sie aus unserem Umfeld, so würde unsere Gesundheit stark darunter leiden. Und sie tut es bereits.
Es ist ein beachtlicher Rückgang der Bakterien in unserer Luft zu verzeichnen. Noch vor einigen Jahrzehnten war die Luft voll von wichtigen Bakterien, die wir eingeatmet haben. Darunter sind welche, dessen Botenstoffe bspw. unsere Stimmung positiv beeinflussen.

Kennst du das Gefühl, in den Wald zu gehen und tief einzuatmen? Es befreit, erhellt, beruhigt.

Dafür sind die Bakterien verantwortlich. Es sind auch die Bakterien, die bewirken, dass man in der freien Natur besser lernen und sich besser konzentrieren kann. Doch nicht nur wir, sondern auch die Pflanzen atmen diese Bakterien ein. Sie sind wichtig für ein gesundes Wachstum. Das Bakterien-Problem der Böden wird in dem Menüpunkt „Garten und Pflanzen“ eingehender beleuchtet.
Von Luft und Boden kehren wir nun in unseren häuslichen Bereich zurück. Die Lebenswelt, die uns täglich umgibt, die Wohnung, das Haus, der Garten, bildet unser persönliches Mikrobiom. Hier sind Bakterien angesiedelt, die uns täglich umgeben und uns nicht schaden – sie gehören zu uns. So gehören auch die Mitmenschen, welche uns täglich umgeben und die wir berühren, zu diesem Mikrobiom. Selbst unsere Haustiere zählen dazu. Es lebt dort eine eigene Bakterienwelt, die uns gut tut und gesund hält. Sie ist auf die Prozesse, die wir zum Leben benötigen, abgestimmt und funktioniert, solange man sie nicht stört. Kommt ein neuer „Mitbewohner“ dazu, so muss sich die Bakterienwelt zunächst auf diesen einstellen und die neuen “Bakterien“ mit in die Gemeinschaft aufnehmen. Diese Bakterienwelt ist sehr individuell und quasi wie ein Fingerabdruck zu verstehen, ja sogar die Forensik beschäftigt sich mit der Analyse und Zuordnung von Bakterienwelten, wenn es zur Aufklärung von Sachverhalten dienen kann.

Werden wir krank, wenn wir mit „schlechten“ Bakterien in Kontakt kommen?

So genannte pathogene Keime umgeben uns vor allem in der Außenwelt. Nun erwartet der Mensch in der modernen Welt, er würde sofort krank werden, wenn er mit den „schlechten und gefährlichen“ Keimen in Kontakt kommt. Dies ist jedoch üblicherweise zunächst nicht der Fall, denn dafür hat die Evolution unser Immunsystem hervorgebracht. Zunächst können wir davon ausgehen, dass die meisten Bakterien immer gute Absichten haben und ihre einzige Aufgabe ist, Leben zu erhalten. Bakterien verursachen Probleme, wenn wir sie zu eliminieren versuchen, da sie dann alles in Bewegung setzen, um zu bestehen.

Verkürzt kann man sagen, dass dies der Grund ist, warum sich Resistenzen bilden. Kommt ein Mensch mit einem gesunden Mikrobiom in den Kontakt mit anderen, möglicherweise sogar pathogenen oder resistenten Keimen, so können ihm diese in einem starken Immunsystem zunächst einmal weniger wahrscheinlich gefährlich werden, da die Bakteriengemeinschaft in und auf dem Körper für die Haltung des Gleichgewichts sorgen wird. Besonders gefährdet sind solche, dessen Gleichgewicht ohnehin schon gestört ist und das sich dann durch ein geschwächtes Immunsystem ausdrücken kann.

Zurück zum Haushalt:

Unser Mikrobiom in unserem Lebensumfeld hält sein Gleichgewicht gesund und stabil solange wir nicht eingreifen mit bakterientötenden Maßnahmen. So müssen wir die Krümel und den Marmeladenklecks vom Frühstück nicht direkt mit desinfizierenden Mitteln entfernen. Es bietet sich sogar an, unsere sterile Welt ein wenig mit Bakterien anzureichern.
Hinweis: Über unsere Empfehlungen hinaus sollten immer die allgemeinen Hygiene-Standards eingehalten werden (Händewaschen vor und nach der Essenszubereitung, dem Essen, dem Toilettengang).

Was ist der Unterschied zwischen Bakterien und MikroVeda Mikroorganismen?

In einer sterilen, Bakterien fürchtenden Welt wie unserer westlichen, ist es an der Zeit, der Luft und der Umgebung, sogar unserem Körper ein wenig nachzuhelfen. Ziel ist nicht, Schmutz liegen zu lassen und sich die Hände nicht mehr zu waschen. Wir sollten sauber leben, jedoch nicht klinisch rein. Die Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten herausgefunden, dass Bakterien isoliert nicht so effektiv arbeiten, wie in der Kombination mit anderen regenerativen Bakterien. Und so erwies sich, dass es bestimmte Verbindungen bedarf, um gezielte Prozesse zu erreichen. Und so ergab sich die wirkungsvolle Kombination aus Milchsäurebakterien, Photosysnthesebakterien und Hefen als MikroVeda Mikroorganismen.
Für diverse Einsatzbereiche entwickelten die Pionier-Hersteller in den darauf folgenden Jahren Präparate, welche speziell abgestimmt wirken können. Dabei unterschieden sich die Rezepturen stark voneinander und auch die Qualität. Mit einem Zucker aktiviert, einige Wochen bis Jahre (je nach Rezeptur) fermentiert, entstehen symbiotisierte Mikroorganismen-Präparate mit gezielter Wirkung. Dabei wurden die Mikroorganismen nicht genetisch verändert, sondern nach dem Beispiel der Natur und aus der Natur genommen und verbunden. Die Hersteller halten dabei ihre Rezeptur geheim und unterscheiden sich darüber hinaus in Merkmalen wie bio, vegan und made in Germany, Rezepturen, Fermentationsprozessen, anderen Zertifizierungen (z.B. Hygiene), Studien, sowie Zusammensetzung der Mikroben.

Wie kann ich die Wirksamkeit der MikroVeda Mikroorganismen feststellen?

Probiere es aus. Auf dem Produktetikett findest du höchstens Angaben zur Bakterienanzahl und Dichte sowie weiteren Zutaten und Zertifikaten. Entscheide zunächst nach diesen Merkmalen, welches Präparat du auswählen möchtest und probiere dann die Wirksamkeit aus. Bereits nach einigen Wochen sollte der Erfolg sichtbar oder spürbar sein. Welches Präparat in der Wirkung im Alltagseinsatz am besten ist, wird für dich das Richtige sein. Es ist die Rezeptur, die effektive Verbindung der Mikroorganismen in Kombination mit der Fermentationstechnik und der Abstimmung der Inhaltsstoffe, die die erwünschte Wirkung erzeugt.

Wie nutze ich die MikroVeda Mikroorganismen für mein Zuhause?

Um nicht klinisch rein zu leben und doch sauber, kann der Einsatz von MikroVeda Mikroorganismen im Haushalt hilfreich sein. Und dieser kann vielfältig geschehen. Es gibt keinen Bereich, der sich nicht mit MikroVeda Mikroorganismen anreichern lässt. Denn es handelt sich um ganz natürliche Inhaltsstoffe, oftmals sogar in Nahrungsmittelqualität.
Im Folgenden führen wir einige der Anwendungsbereiche auf:

  • Böden
  • Fenster
  • Spiegel
  • Fliesen
  • Türklinken
  • Kunststoffflächen
  • lackierte Flächen
  • Waschbecken
  • Bade- und Duschwannen
  • Toiletten
  • Ceranfelder
  • Herdplatten
  • Backofen
  • Grillrost
  • Geruchsbeseitigung
  • Matratzen
  • Bettzeug
  • Schimmelbeseitigung
  • Abflüsse
  • Autos, Traktoren, Anhänger
    etc.

Weitere Präparate in Nahrungsqualität, jedoch nicht für den Verzehr geeignet:

  • Möbel- und Fußbodenpflege
  • Raumklima
  • Staubbindung
  • Gerüche
  • Waschen
  • Klarspülerersatz
  • Besteckpflege
  • Schimmelbefall
  • Abflussreinigung
  • Werkzeugpflege
  • Schuhe und Textilien
  • Fussbäder
  • Pflanzenfutter
  • Bodenbelebung und Pflanzenpflege
  • Wasser
  • Kompostaktivator
    etc.

Wie bringe ich die MikroVeda Mikroorganismen aus:

Mit einer handelsüblichen Sprühflasche oder mit Wasser gemischt aus einem Eimer verwenden. Verdünnt wird es beispielsweise zum Sprühen gegen Gerüche und Staub im Haushalt verwendet. Zum Waschen: 2-3 Verschlusskappen in das Waschmittelfach der Waschmaschine geben.

Wie lange halten sich MikroVeda Mikroorganismen-Präparate für den Haushalt?

Nach Anbruch innerhalb von ca. 6 Monaten verbrauchen. Durch Bildung von Kohlendioxid kann ein leichter Überdruck in der Flasche entstehen. Drücke nach der Entnahme der Flüssigkeit die Flasche in der Mitte etwas zusammen, um die Luftsäule in der Flasche klein zu halten und dadurch die Haltbarkeit zu unterstützen.

Selbst gegen üble Gerüche hat das Multitalent MikroVeda Mikroorganismen etwas aufzuwarten. Gerüche beispielsweise werden durch Bakterien erzeugt, die frei lebend überall in der Natur vorkommen und von der Zersetzung organischer Substanz leben. Ein Überdecken dieser Gerüche mit Duftspender, Raumsprays, Beckensteinen, Duftölen usw. sind keine nachhaltige Lösung. Die MikroVeda Mikroorganismen können zum einen bei der Reduktion bis hin zur Neutralisierung der negativen Keimbelastung helfen und zum anderen gleichzeitig helfen, die belastenden organischen Stoffe abzubauen, ohne dass dabei üble Gerüche entstehen.

Mikrobiotisches Raumspray

Das MikroVeda mikrobiotische Raumspray Sleep well ist mit einer speziellen abgestimmten Auswahl an Mikroorganismen fermentiert und reichert somit die Bakterienvielfalt in der Luft an. Diese Bakterien werden hauptsächlich über die Nase aufgenommen. Das unsere Nase einen großen Beitrag zur Bildung unseres inneren Mikrobioms leistet, sollten wir auch die Luft, die wir atmen nicht außer Acht lassen. Vergleiche die frische Luft eines gesunden Waldes mit der in deinem Schlafzimmer und du wirst auch ohne Mikroskop feststellen, dass die Luft im Schlafzimmer nicht damit zu vergleichen ist. Denn „Frische“ in der Luft wird unterstützt durch Mikroben und ihre Vielfalt. Da uns diese in unserem Lebensraum meist fehlen, mangels Pflanzen oder dem Einsatz von Putzmitteln, können wir sie gezielt hinzuführen. Das regelmäßige Sprühen des mikrobiotischen Raumsprays reichert die Bakterienwelt in der Luft an und unterstützt somit unsere Nase in der Aufnahme nützlicher Mikroorganismen. In dem Sleep well haben wir ausgewählte Mikroorganismen fermentiert, welche in ihrer Gemeinschaft stabil sind und nützlich für die Mikrobiota des menschlichen Organismus. Angereichert mit Bio Lavendel-Öl unterstützt es das Wohlbefinden und einen beruhigenden Schlaf.

Unsere Produkte können auch in Haus, Hof, Garage, Lager usw. für die verschiedensten Zwecke verwendet werden. Einige Beispiele:

  • Verbesserung des Raumklimas
  • Entfernung von Pilzen und üblen Gerüchen aus Schuhen, Schränken, Kommoden usw.
  • Reinigung von Auto-, Traktor-, Anhänger- und sonstige Fahrzeugen. Selbst lange festsitzende Zigaretten- und Haustiergerüche werden beseitigt. Motorblockwäsche ist chemikalienfrei möglich
  • Freimachen von verstopften und übel riechenden Abflüssen
  • Regelmäßige Reinigung und Pflege von Waschbecken, Toilettenkeramik, Kacheln, Bade- und Duschwannen
  • alle Abflüsse werden von den regenerativen, aufbauenden Mikroben besiedelt, sodass krankmachende, üble Keime keine Chance haben.

Unsere empfohlenen Reinigungs- und Pflege-Produkte können prinzipiell auf allen Flächen, die einer regelmäßigen oder einmaligen Reinigung und Pflege benötigen, eingesetzt werden.

Desweiteren wird Mikroorganismen-Keramik erfolgreich im Haushalt eingesetzt.

Waschen mit MikroVeda Mikroorganismen

Auch beim Wäschwaschen lassen sich Chemisches Waschmittel, Müll, Zusätze und Weichspüler kinderleicht ersetzen. Bis zu einer Temperatur von bis zu 60°C kann man mit MikroVeda CLEAN oder BLOND ökologisch, ökonomisch und effektiv waschen in idealer Ergänzung zur Waschkugel mit der bewährten Keramik-Wirkung im Wasser. Dabei kommen vor allem reinigende Enzyme , welche durch die Fermentation mit den Mikroorganismen in den Produkten enthalten sind, zum Einsatz neben den 5 verschiedenen Perlen und Röhrchen in der speziell entwickelten Waschkugel. Waschen ohne Waschmittel funktioniert – und das schon ab einer Temperatur von 20°C.

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